WordPress-Schulung bei der GFN AG

Unsere WordPress-Woche mit Praxisworkshop

Zwei vollwertige Webseiten für Online Shops in nur vier Tagen auf die Beine stellen – ist das überhaupt zu schaffen? Im GFN-Kurs WordPress ist genau das die Aufgabe. Ein Erfahrungsbericht zur Online-Weiterbildung der GFN AG.

Es ist Montag 8:30 Uhr, der neue Kurs beginnt. Bundesweit sind Teilnehmer von verschiedenen Standorten aus am Online-Kurs WordPress dabei. Die Dozentin leitet die Gruppe von ihrem Home Office aus an. Alle haben große Erwartungen und sind gespannt, wie die Woche verlaufen wird.

Doch zunächst einmal die Vorstellungsrunde. Danach erläutert die Dozentin die Wochenaufgabe: Zwei Fallstudien stehen zur Wahl. Beide Studien beinhalten die Erstellung eines fertigen Auftrittes mit WordPress in Gruppenarbeit und anschließender Präsentation. Ein Teil der Aufgabenstellung: Der Online Shop muss rechtssicher sein. Das mit der Rechtssicherheit hört sich erstmal gar nicht so kompliziert an, schließlich gab es in der Vorwoche das Thema Online-Recht mit der Gruppenarbeit rechtssicherer Online Shop. Ebenfalls anhand einer erdachten Fallstudie, allerdings nur als Ausarbeitung in einem Worddokument. Diesmal soll also alles in die Praxis umgesetzt werden.

Schnell bilden sich die Gruppen für die beiden Fallbeispiele. Im Laufe der Woche tauschen sie sich zu festgelegten Zeiten in eigenen Breakout Sessions aus, um an der Wochenaufgabe zu arbeiten. Noch kann sich kaum jemand vorstellen, dass das zu schaffen ist. Die meisten Teilnehmer haben bislang mit WordPress nichts zu tun gehabt. Außerdem sind ja nur vier Tage Zeit, denn bereits Donnerstagnachmittag sollen die Präsentationen stattfinden. Hinzu kommt noch der Unterricht mit den vielen weiteren Inhalten. Ob das alles zu bewältigen ist? Wir werden sehen.

Erste Schritte auf dem Weg zum Online Shop

WordPress als Redaktionssystem muss erst einmal installiert werden. Da geht‘s schon los… Was ist ein ftp-Zugang? Wie funktioniert das? Glücklicherweise stellt sich heraus, dass das alles gar nicht so schwer ist. Die angebliche fünf-Minuten-Installation dauert zwar gute 20 Minuten, aber immerhin: WordPress ist installiert und der erste Schritt ist getan.

Wie soll der Shop aussehen? Wie funktionieren Themes? Überhaupt: Was ist ein Theme? Fragen über Fragen – doch auch diese klären sich. Bereits am nächsten Tag ist ein schönes Theme gefunden. Sieht eigentlich schon ganz gut aus, aber so ganz passt die Optik dann doch noch nicht. Klar, dass das Bildmaterial das A und O ist. Zum Glück gibt es Fotos zuhauf in kostenfreien Bilddatenbanken. In einem der beiden Teams ist eine Mediengestalterin. Flugs übernimmt sie den Part und sorgt an verschiedenen Stellen für die passende Optik. Soll ja alles schön und ansprechend aussehen! Natürlich müssen auch die Texte stimmen, vor allem für die Produkte. Aber die kommen ganz zum Schluss dran. Erstmal braucht es noch die ganze Struktur für den Shop. Und dafür gibt’s ja Plugins.

WordPress-Plugins? Nie davon gehört…

Egal, einfach ausprobieren. Nach wenigen Minuten und ein paar Klicks sind die ersten Plugins installiert und aktiviert. Ach ja, der Auftritt muss noch geschützt werden. Es gibt ja leider reichlich Angreifer, die eine WordPress-Installation hacken wollen. Aber WordPress wäre nicht WordPress, wenn es nicht für nahezu jede Anforderung ein passendes Plugin geben würde, unter anderem WooCommerce, das mächtige Plugin für den Online Shop. Für unsere deutsche Rechtssprechung wird dann noch German Market installiert. Und für SEO – super wichtig – das Plugin Yoast. Eine skurrile Bezeichnung, aber es funktioniert mit seiner Ampelfunktion wirklich prima und hilft ungemein beim Schreiben suchmaschinenoptimierter Texte.

Mittlerweile ist Mittwoch und die Zeit vergeht wie im Fluge. Morgen nachmittag ist bereits Präsentation! Hier noch eine Textkorrektur, da noch die Einstellungen im Shop. Funktioniert der Bestellprozess? Sind alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt?

Zwei Online Shops in nur vier Tagen? Geschafft!

Am Donnerstag ist es dann endlich soweit. Was am Montag noch keiner – bis auf die Dozentin – für möglich gehalten hätte, ist komplett umgesetzt worden: Zwei voll funktionsfähige Online Shops auf Basis von WordPress. Sogar mit eigenem Logo für die fiktive Firma und Berücksichtigung der rechtlichen Anforderungen. Die Präsentationen können beginnen.

Ein klasse Workshop mit phantastischen Teilnehmern! Alle waren immer bei der Sache und haben Großartiges geleistet! Man spürt die Begeisterung und wie sehr sie sich über das Ergebnis freuen. Und ein bisschen stolz sind sie sicher auch, denkt die zufriedene Dozentin so bei sich.

Natürlich hat man WordPress in so einer Woche nicht komplett durchblickt, aber gute Einblicke hat der Kurs den Teilnehmern vermittelt – und ein Gefühl dafür, was man alles mit WordPress anstellen kann. Zumal im Unterricht ja noch viele andere Einsatzmöglichkeiten von WordPress behandelt wurden. Denn je nach Branche unterscheiden sich die Anforderungen.

Alle sind sich einig, dass WordPress ein mächtiges Redaktionssystem ist, mit dem sich selbst ausgefallene Aufgabenstellungen umsetzen lassen. Und wer weiß, vielleicht ist ja der eine oder andere Teilnehmer auf den Geschmack gekommen und ist dermaßen von WordPress begeistert, dass er einen eigenen Auftritt mit diesem Redaktionssystem ins Leben ruft. Falls dem so sein sollte, so wünschen wir jetzt schonmal viel Erfolg mit dem Vorhaben!

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