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Eine Dame über 50 sitzt auf der Couch am Laptop.

Neue Perspektiven durch passgenaue Weiterbildung oder Coaching – speziell für Arbeitsuchende mit Berufs- und Lebenserfahrung.

Erfahrung, Verantwortungsbereitschaft und Disziplin: Diese Eigenschaften bringt die Generation 50 plus zuverlässig mit. Dennoch haben die sogenannten Best Ager in der Arbeitswelt gegenüber Jüngeren oftmals das Nachsehen. Nicht selten sind es Vorurteile wie „unflexibel“, „lernresistent“ oder „nicht offen für Zukunftsthemen“, die Unternehmen als Gründe für die Bevorzugung jüngerer Mitarbeiter:innen anführen.

Umdenken ist angesagt – auch in den Köpfen der Ü50-Jährigen. Denn ob Jobsuche, Karriere oder berufliche Neuorientierung: Wer seine Fähigkeiten ausbaut und selbstbewusst zu nutzen weiß, hat beste Chancen auf Erfolg. Doch was kann man konkret tun, um beruflich in der Spur zu bleiben oder sogar nochmal Gas zu geben?

Weiterbildung auch für Ü50-Jährige sinnvoll

Je länger jemand im gleichen Job ist und sich nicht stetig weitergebildet hat, desto eher läuft er Gefahr, in seinem Tätigkeitsfeld nicht mehr auf dem neuesten Stand zu sein. Auch bei längerer Arbeitslosigkeit gilt es, den Anschluss nicht zu verlieren und Engagement zu zeigen. Sowohl für Beschäftigte als auch für Arbeitsuchende kann eine Weiterbildung daher der richtige Weg in eine neue berufliche Zukunft sein. Denn trotz vieler Berufsjahre und vielfältiger Erfahrung ist es immer von Vorteil, Neues zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern.

Für eine rasante Veränderung unserer Lebens- und Arbeitswelt sorgt vor allem die Digitalisierung, die mit der Corona-Pandemie nochmal massiv beschleunigt wurde. Laufend entstehen neue Möglichkeiten und Anforderungen. Umso wichtiger wird es, seine Jobchancen durch Weiterbildung zu erhöhen und potenziellen Arbeitgeber:innen zu signalisieren, dass man flexibel und in der Lage ist, auch neue Herausforderungen zu meistern. Denn Betriebe wünschen sich Mitarbeiter:innen, die Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten und ihren Teil zur Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beitragen.

Mit digitaler Kompetenz neu durchstarten

Wer mit den aktuellen Entwicklungen Schritt halten und seine Chancen auf einen zukunftssicheren Arbeitsplatz erhöhen möchte, sollte zeitnah entsprechende Kompetenzen aufbauen. Neben IT-Kenntnissen sind laut Branchenverband Bitkom vor allem neue Formen der digitalen Zusammenarbeit sowie Medien- und Informationskompetenzen gefragt. Denn unsere Art zu lernen, zu kommunizieren, zu arbeiten oder uns zu informieren, verändert sich im Zuge der Digitalisierung beständig. Um bei dieser dynamischen Entwicklung nicht abgehängt zu werden, ist es gerade für ältere Arbeitsuchende wichtig, durch gezielte Weiterbildung nachweisbares Know-how zu erwerben.

Bildungsanbieter mit IT-Spezialisierung bereiten auch Teilnehmer:innen ohne Vorkenntnisse auf die neuen Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vor und vermitteln sowohl fachliche als auch methodische und soziale Schlüsselkompetenzen. In vielen Fällen können dabei anerkannte Zertifikate erworben werden, die bei Unternehmen sämtlicher Branchen sehr gefragt sind und im Bewerbungsprozess Türen öffnen.

Neue Motivation und Perspektiven durch Coaching

Und sollte es doch einmal zum „Worst Case“ kommen, gibt es auch in diesem Fall individuelle Unterstützungsangebote. Gerade für ältere Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben oder akut von Arbeitslosigkeit bedroht sind, kann ein Coaching die Lösung sein. Ein zielgruppengerechtes Coaching hilft dabei, die Krise als Chance zu sehen und vorhandenes Potenzial zu nutzen. Denn die ältere Generation muss sich hinter ihrer Lebens- und Berufserfahrung wahrlich nicht verstecken und hat neben jahrelangem Praxiswissen vor allem ausgeprägte soziale Kompetenzen zu bieten.

Angebote wie das Coaching „Perspektive 50+“ der GFN unterstützen speziell ältere Arbeitsuchende – und zwar kostenfrei über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit. Menschen über 50 Jahre sollen neu motiviert und zurück in den Job begleitet werden. Auch wer sich beruflich nochmal umorientieren und in einem zukunftssicheren Tätigkeitsbereich neu durchstarten möchte, erhält umfassende Beratung und Unterstützung.

Individuelle Stärken nutzen und weiter ausbauen

Das Coaching „Perspektive 50+“ beginnt mit einer individuellen Statusfeststellung zu den persönlichen Erfahrungen und Erwartungen, kombiniert mit einer Kompetenzanalyse, in der ein professioneller Coach erste Perspektiven auslotet. Da sich in einigen Bereichen der Markt in den letzten Jahren stark verändert hat, zeigt das Coaching auch auf, an welchen Stellen möglicherweise gezielte Weiterbildungen helfen können, das langjährig erworbene Wissen auf den neuesten Stand zu bringen.

In Gruppen- und Einzelcoachings erhalten die Coachees nach Bedarf individuelle Unterstützung, Informationen über bestimmte Berufsfelder, Hilfestellungen im persönlichen Lebensumfeld sowie ein Training sozialer und kommunikativer Kompetenzen. Alles mit dem Ziel, gemeinsam Potenziale zu erkennen und zu fördern, berufliche Perspektiven zu erarbeiten und den ersten Schritt für den Neustart in die Arbeitswelt zu gehen.

Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte

Die erfahrenen Coaches der GFN haben im Coaching „Perspektive 50+“ immer auch ein Augenmerk auf die gesundheitlichen Aspekte. Dazu analysieren sie die individuelle Situation und haben stets ein offenes Ohr für gesundheitliche Vorgeschichten sowie körperliche Einschränkungen. Im weiteren Verlauf kann man sich dann ganz auf realistische, umsetzbare Berufsperspektiven konzentrieren.

Positiver Blick nach vorne, Bewerbungstrainings und die Unterstützung beim Verfassen von Anschreiben, Lebensläufen und sonstigen Unterlagen sind ebenfalls Teil des Coachings. Dazu gehört neben der praktischen Unterstützung auch die Motivation der Teilnehmer:innen und die individuelle Beratung bei speziellen Fragen und Anliegen. Auch bei der Arbeitsaufnahme und der Eingewöhnung am neuen Arbeitsplatz unterstützen die Coaches gerne.

Die Generation 50 plus hat so viel zu bieten. Wer seine Stärken kennt und ausspielt, veränderungsbereit ist und relevante Kompetenzen auf- und ausbaut, hat auch in der digitalen Arbeitswelt beste Chancen auf Erfolg.