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Frau mit Kind arbeitet am Laptop

Die Elternzeit für die berufliche Weiterbildung nutzen – mit familienfreundlichen Kursangeboten entspannt möglich.

Die Aneignung neuer Kenntnisse und Fähigkeiten wird angesichts des Wandels unserer Arbeitswelt immer wichtiger. Gefragt sind insbesondere IT-Kenntnisse und digitales Know-how. Denn auch immer mehr einfache Arbeiten – ganz gleich, ob in der Produktion oder im Büro – erfordern grundlegende bis gute Fähigkeiten am PC sowie Basiskompetenzen für das digitale Arbeiten. Wer hier Berührungsängste hat oder durch eine längere berufliche Auszeit den Anschluss verliert, hat es schwer auf dem Arbeitsmarkt.

Gezielte Weiterbildung kann insbesondere Wiedereinsteiger:innen dabei helfen, die Rückkehr ins Berufsleben vorzubereiten und Schlüsselkompetenzen für neue Herausforderungen am Arbeitsplatz zu erwerben. Doch Weiterbildung kostet Zeit und Kraft.

Halbtags weiterbilden, voll profitieren

Wer etwa krank oder schon mit Familie & Co. stark eingespannt ist, schafft es eher nicht, in seinem Alltag noch Zeit und Energie für die berufliche Qualifizierung aufzubringen. Zudem sind die Kurse der Bildungsanbieter meist nur als klassisches Vollzeit-Angebot verfügbar. Insbesondere Frauen riskieren angesichts ihres Löwenanteils an Care-Arbeit, in Sachen Qualifizierungs- und Karrierechancen ausgebremst zu werden.

Damit möglichst viele Arbeitsuchende von einer beruflichen Weiterbildung profitieren können, hat die GFN ein neues Kursangebot in Teilzeit entwickelt, das ohne zusätzliche, in der Freizeit zu leistende Selbstlernphasen auskommt. Innerhalb einer Kursdauer von jeweils zwei Monaten werden täglich von 8.30 bis 12.45 Uhr relevante Kompetenzen in den Bereichen Büromanagement, digitale Zusammenarbeit sowie Projekt- und Qualitätsmanagement vermittelt, die die Chancen am Arbeitsmarkt deutlich erhöhen.

Im Folgenden gehen wir darauf ein, welche Fähigkeiten und Kenntnisse im Berufsleben zunehmend unverzichtbar werden. Und wie gezielte (Teilzeit-) Weiterbildung dabei helfen kann, sich für neue Aufgaben und Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt zu rüsten.

Berührungsängste mit Technik abbauen

Ob Handel oder Handwerk, Industrie oder Dienstleistung – IT-Kenntnisse sind über sämtliche Branchen und Tätigkeitsbereiche hinweg unverzichtbar und ein wesentlicher Garant für einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. Laut einer europaweiten Umfrage der International Data Corporation (IDC) unter Personalentscheider:innen wird künftig in neun von zehn Berufen IT-Wissen benötigt. Für immer mehr Jobs sind IT-Kenntnisse Einstellungsvoraussetzung. Berufsrückkehrer:innen, die im Umgang mit einem PC oder Laptop noch ungeübt sind, erhöhen daher signifikant ihre Jobchancen, wenn sie PC-Basiswissen aufbauen und sich mit der praktischen Arbeit am Computer vertraut machen.

Entsprechende Einstiegskurse vermitteln IT-Anfänger:innen die wichtigsten Grundlagen und sicherheitsrelevanten Aspekte für das Arbeiten am PC und die Nutzung des Internets. Das Erlernte wird dabei idealerweise durch Übungen vertieft, um etwaige Berührungsängste durch praktisches Ausprobieren nach und nach abzubauen.

Mit Office-Anwenderkenntnissen zum neuen Job

Um später im Berufsalltag eigenständig arbeiten zu können, ist es zudem sinnvoll, sich Kenntnisse in den gängigen Office-Programmen von Microsoft anzueignen. Denn ob Texte, Tabellen, Präsentationen, E-Mails oder Terminplanung – an den Standardwerkzeugen des Marktführers kommt man nicht vorbei. Microsoft-Technologien und -Dienste, allen voran das Bürosoftwarepaket mit Word, Excel, PowerPoint und Outlook, sind weltweit beliebt. In deutschen Unternehmen liegt der Marktanteil von Microsoft Office laut Statista bei 85 Prozent. Ein sicherer Umgang mit den Standardanwendungen wird daher auch in praktisch jeder Stellenanzeige vorausgesetzt.

In speziellen Anwenderkursen lernen die Teilnehmer:innen dann, wie man Textdokumente erstellt, Daten in Tabellen aufbereitet, Folien gestaltet, Termine anlegt oder E-Mails versendet und verwaltet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer mit Excel & Co.  arbeiten kann, ist in der Lage, täglich anfallende Aufgaben effizient zu erledigen. Über alle Branchen und Tätigkeiten hinweg erwerben Weiterbildungsinteressierte damit zentrale Kompetenzen, die individuell weiter ausgebaut werden können, und legen den Grundstein für einen zukunftssicheren PC-Arbeitsplatz, bspw. in der Verwaltung, im Sekretariat oder im kaufmännischen Bereich.

Digital kommunizieren und zusammenarbeiten

Wer sich nun noch mit digitalem Know-how fit macht für die Arbeitswelt 4.0, ist für den Wiedereinstieg optimal vorbereitet. Seit mehr als einem Jahr geht beispielsweise nichts ohne Videokonferenz-Tools wie Teams oder Zoom. „Digitalkompetenz“, so Achim Berg, Präsident des Branchenverbands Bitkom, „ist im digitalen Zeitalter so wichtig wie Lesen und Rechnen“.

Denn Menschen arbeiten in zunehmendem Maße abteilungs- und unternehmensübergreifend zusammen. Diese Vernetzung – ob am Büro-Arbeitsplatz, im Homeoffice oder im Rahmen flexibler Arbeitsmodelle – wird durch digitale Prozesse und die dazugehörigen Anwendungen ermöglicht.

In hiesigen Unternehmen ist Microsoft 365 die meistgenutzte Komplettlösung für den Digital Workplace. Wer die darin enthaltenen Tools kennt und zu nutzen weiß, verschafft sich den vielleicht entscheidenden Vorteil im Bewerbungsprozess und kann im neuen Job mit OneDrive, Teams oder Planner seinen Beitrag zur digitalen Zusammenarbeit leisten.

Beste Aussichten für Organisationstalente

Die Digitalisierung hat auch dazu geführt, dass Arbeitsprozesse zunehmend in Projekten organisiert werden. Um diese zum Erfolg zu führen, braucht es ein strukturiertes, zielorientiertes Vorgehen auf Basis erprobter Methoden. Mit dem Aufbau von Projektmanagement-Skills erhöhen Arbeitsuchende ihre Jobchancen und erwerben wichtige Schlüsselkompetenzen für ihr berufliches Fortkommen.

Interessierte ohne Vorkenntnisse steigen mit einem Grundlagenkurs ins professionelle Projekt- und Qualitätsmanagement ein und lernen die wichtigsten Begriffe, Prinzipien und Teilbereiche kennen.  Die Weiterbildung lohnt sich auf jeden Fall. Denn auch wer später keine Projekte leiten oder optimieren möchte, profitiert in seiner täglichen Arbeit von dem hier vermittelten fachlichen, methodischen und kommunikativen Know-how – und ist damit in vielen Geschäftsfeldern willkommen.

Ob zur Auffrischung des eigenen Kenntnisstands oder im Rahmen einer kompletten Neuorientierung: Mithilfe geeigneter Weiterbildungsmaßnahmen lässt sich der berufliche Wiedereinstieg individuell und alltagstauglich vorantreiben.